Von 1799 bis 1838 war Simon Hoegner II. Inhaber der Firma Hoegner. Er fungierte jedoch damals noch als Fragner, Wein- und Getreidehändler. |
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Nach dessen Tod führte seine Witwe Maria Barbara Hoegner die Firma weiter, die sie 1846 an Ihren Sohn Seraphin Hoegner übergab. |
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Seraphin Hoegner war nicht nur Kaufmann, sondern auch gelernter Schreiner. Dieser Handwerksberuf führte ihn auf die Walz. In der Zeit der Walz kam er über Passau und Wien nach Athen, wo ihn der griechische Wittelsbacher König Otto zum Dienst in der Armee berief. Anschließend reiste er weiter ins damalige Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, wo er auch an der Ausstattung der Serails wirkte. Seine Reise führte ihn weiter nach Jerusalem und von dort nach Kairo, von wo er nach langen Jahren der Walz wieder nach Rosenheim zurückkehrte. Er engagierte sich nicht nur für seine Firma, sondern war auch Magistratsrat und Landwehr-Oberstleutnant. |
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Auf Seraphin Hoegner folgte 1876 seine Neffe Johann Baptist Schweighart aus Wasserburg. |
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Johann Baptist Schweighart nahm sich einen Teilhaber und Freund mit in die Firma, Ludwig Steiner. In dieser Zeit wurde auch einmal eine Etage des Geschäftshauses verkauft, um die Liquidität der Firma Hoegner zu sichern. Diese Etage wurde aber kurz darauf wieder zurückgekauft. |
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Nach Ludwig Steiners Ausscheiden im Jahr 1900, führte Johann Baptist Schweighart als Alleininhaber die Firma weiter. So erklärt sich auch der Name Hoegner & Comp. |
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1905 übergab Johann Baptist die Firma an seinen Sohn Adolf Schweighart, der die Firma dann in Zusammenarbeit mit seiner Familie durch die Wirren des 1. und 2. Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise mit geschickter Hand führte. Adolf Schweighart lernte seinen Beruf als Kaufmann im damaligen österreichischen Triest. Er baute den Lebensmittelgroßhandel genauso weiter aus, wie auch den Farbengroßhandel und auch die jeweiligen Einzelhandelssparten. |
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Nach seinem Tode 1953 übernahmen seine Witwe Emma Schweighart, seine Schwester Emmy Schweighart, seine Tochter Wiltrud und ihr Ehemann Sepp Heindl die nunmehrige Kommanditgesellschaft. |
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Im April 1955 konnte das 200-jährige Firmenjubiläum groß gefeiert werden. Damals wurden nicht nur die Hofbräusaal, sondern auch der Saal des Kolpinghauses angemietet. |
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Im Jahr 1961 wurde Sepp Heindl zum Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim gewählt und schied daher aus der Geschäftsführung aus. Sepp Heindl war vorher schon seit kurz nach dem Krieg im Stadtrat; dort kümmerte er sich u.a. um den Ausbau des Straßennetzes in Rosenheim. Da er leider genauso wie Emmy Schweighart im Jahr 1965 viel zu früh verstarb, musste Wiltrud Heindl die Firmengeschicke allein weiterbestimmen. |
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Aus der Ehe von Sepp und Wiltrud Heindl stammen die heutigen 3 Kommanditisten der damaligen Firma Hoegner & Comp. Dies sind Klaus Heindl, Edith Heindl und Christoph Heindl. |
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Die Firma Hoegner & Comp. bestand zu dieser Zeit nicht nur aus einem Farbengroßhandel, sondern aus einem Lebensmitteleinzelhandel, einen Farbeneinzelhandel und einem Lebensmittelgroßhandel. |
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Den Lebensmittelgroßhandel fusionierte Wiltrud Heindl im Jahre 1968 mit drei anderen Lebensmittelgroßhandelsbetrieben zu der damals neugegründeten Union Handelshof mit Sitz in Rosenheim. Nun führte Wiltrud Heindl die Bereiche Lebensmitteleinzelhandel, Farbeneinzelhandel und Farbengroßhandel weiter. Die Union Handelshof verkauften die Gesellschafter im Jahre 1987 sehr erfolgreich an einen sehr großen deutschen Lebensmittelgroßhändler. |
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Im Juni 1975 begann, nach wohlvorbereiteter Ausbildung wie Lehrzeit und Praktika, Christoph Heindl seine Tätigkeit in der Firma Hoegner & Comp. Im Jahr 1981 wurde Christoph Heindl zum Prokuristen der Firma Hoegner & Comp. ernannt. |
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1979 heiratete Christoph Heindl seine Frau Irmi, die sich ab 1987 als Prokuristin für das Rechnungswesen unseres Hauses verantwortlich zeichnet. |
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Im April 1980 fand eine große Feier in Rahmen unseres 225-jährigen Jubiläums statt. |
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Im Jahre 1984 kam für den Farbengroßhandel ein entscheidender Wendepunkt. Wir bezogen ein neugebautes Betriebsgebäude an der Oberaustraße. Dieses lag an der Stadtgrenze zu Kolbermoor und war auf unseren damaligen Bedürfnisse optimal zugeschnitten. |
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Im Jahr 1986 wurde Christoph Heindl geschäftsführender Gesellschafter der Hoegner & Comp. KG und übernahm somit in Nachfolge für Wiltrud Heindl die Geschäftsführung. Wiltrud Heindl blieb bis zu ihrem Tode 1989 Kommanditistin in der Firma. |
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Im Jahre 1988 holte sich Christoph Heindl zusätzlich einen weiteren Prokuristen, Herrn Josef Füglein, mit in die Geschäftsleitung. Von 1988 bis 2006 war er zuständig für Einkauf und Vertriebsleitung. |
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Im Dezember 1994 eröffneten wir eine Filiale in Mühldorf am Inn. |
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Im Zuge der Planung der Rosenheimer Umgehungsstraße wurde im Jahr 2001 ein erneuter Umzug vollzogen. Diesmal ging es in das neue Gewerbegebiet Schwaig, genauer gesagt in die Sepp-Heindl-Straße 11. Dieser Standort bietet alle Voraussetzungen, die ein heutiger Farbenhandel verlangt; denn wir sehen uns nicht nur als Lieferant für Bautenfarben, Bautenlacke und Zubehör, sondern als kompletter Dienstleister für unsere Kunden. |
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2003 übernahm die Hoegner Verwaltungs GmbH, die seit 2002 Komplementärin der Hoegner Comp. GmbH & Co KG ist, die Mehrheit der Weidacher Farbenhandel GmbH in Prien am Chiemsee. |
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Am 22.04.2005 gab es eine große 250-Jahr-Feier im KUKO Rosenheim. |
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Ab 17. Juli 2006 ist Josef Füglein in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und scheidet daher aus der Geschäftsleitung aus. Herr Josef Füglein war 43 Jahre in unserem Unternehmen tätig. Nach seiner Lehrzeit ging er in den Außendienst, wo er sehr erfolgreich den Farbengroßhandel weiter ausbaute. |
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Im September 2007 wurde Herr Josef Himmelstoß zum Prokuristen der Fa. Hoegner Comp GmbH & Co. KG ernannt. Wie Herr Josef Füglein, ging Herr Josef Himmelstoß nach seiner Lehrzeit in den Außendienst. |
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Nach über 10 Jahre macht es der vermehrte Geschäftsbetrieb notwendig einen neuen Standort für unsere Filiale in Mühldorf am Inn zu finden. Nach kurzer Suche waren wir erfolgreich und konnten Mai 2008 unser neues Gebäude am Bonimeierring beziehen. |
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Am 01.07.2008 übernahmen wir eine Filiale der Firma Büchele in Freising. |
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Nach über 250 Jahren Firmentradition wagte die Firma Hoegner Anfang 2009 einen weiteren Schritt in die Zukunft. Von der Firma Akzo Nobel Farbe & Heimtex übernahmen wir 4 Filialen, drei in München und eine in Augsburg. Diese vier Standorte wurden Teil der neu gegründeten Hoegner Farbe und Heimtex GmbH, die eine 100%ige Tochter der Hoegner Verwaltungs GmbH ist. |
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Im Mai 2009 wurde Herr Michael Knoll zum Prokuristen der Hoegner Farbe und Heimtex GmbH ernannt. Seit 1991 war er zuerst im Innendienst und danach als Außendienstmitarbeiter stark an unserem Unternehmenserfolg beteiligt. |
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Ab dem 1. September 2010 ist Herr Michael Heindl vollzeit in der Geschäftsleitung der Hoegner Comp. GmbH & Co. KG tätig. |
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Am 07.01.2011 verstarb Christoph Heindl, der seit 1986 Geschäftsführer der Hoegner Comp. GmbH & Co. KG war. Seine Nachfolge als Geschäftsführer trat seine Frau Irmengard Heindl an, die seit 1987 als Prokuristin im Unternehmen tätig ist. |
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Seit dem 01.05.2011 ist das Hoegner Filialen-Netz um einen weiteren Standort erweitert worden. Mit Niederbayern wurde der 3. Regierungsbezirk Bayerns mit einer Filiale in Landshut erschlossen. |
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